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Indikation

Die seelische Entwicklung von Kindern und Jugendlichen verläuft nie linear-progressiv  und ungestört, vielmehr in Wellen oder Schüben, genauso wie Erwachsene niemals immer gleichermaßen gestimmt sind.

 

Es gibt Phasen, in denen Kinder und Jugendliche – auch entsprechend ihrem Temperament, ihrer Situation, ihrer Vorerfahrungen - die mit ihrem Alter verbundenen Entwicklungsaufgaben als sehr fordernd und anstrengend empfinden. Genauso erleben Eltern, auch aufgrund eigener biografischer Erfahrungen, bestimmte Phasen in der Entwicklung ihrer Kinder oder im Familienleben als unterschiedlich belastend.

 

Dazu gehören die sogenannten Schwellensituationen, zum Beispiel

  • die mit Trennung und Neubeginn verbundenen Schritte in die Krippe und die Kita, wo Kinder und Eltern sich trennen und die Kinder ihren Platz in einer Gruppe finden müssen.
  • der Übergang in die Schule mit den dazugehörenden Erwartungen im Leistungs -und Sozialbereich.
  • die Veränderungen in der Pubertät, das Erwachsenwerden
  • den Schritt der jungen Erwachsenen ins selbständige Leben.

 

Zudem können Umstellungen im Privaten wie Schul- oder Wohnortwechsel, Veränderungen im Familienleben oder in der Familienstruktur, Erkrankungen in der Familie und reale traumatische Ereignisse und Erfahrungen destabilisierend  auf das Seelenleben des Kindes und Jugendlichen wirken.

 

Belastung, Wut, Kummer, Traurigkeit, Gefühle der Auswegslosigkeit  und Selbstentwertung werden manchmal nicht verbal sondern in psychischen oder psychosomatischen Symptomen ausgedrückt, zum Beispiel durch

 

  • Ein-und Durchschlafstörungen
  • Essstörungen
  • Einnässen, Einkoten
  • Ängste
  • Rückzug, depressiv anmutendes Verhalten
  • aggressives Verhalten
  • Beziehungsschwierigkeiten
  • Selbstverletzungen
  • Lügen, Stehlen, Weglaufen
  • ADHS
  • Tics, Zwänge
  • Sprech-und Sprachstörungen
  • Symptome wie Schwindel, Bauchweh, die medizinisch ohne Befund sind
  • Lern -und Leistungsprobleme / Schulschwierigkeiten

 

Diese Symptome deuten  auf eine ungelöste  Konfliktspannung oder andauernde Überforderungssituation hin, auf ein ernstes seelisches Ungleichgewicht. Die mit der Symptomatik verbundenen elterlichen und kindlichen Sorgen haben meist Beziehungsprobleme innerhalb der Familie zur Folge, sodass Eltern und Kinder nicht mehr gut zueinander finden, sich nicht mehr unterstützen können –  alle leiden unter der Situation. Dann ist das Aufsuchen einer psychotherapeutischen Beratung /Therapie  zur Klärung und vertieften Durcharbeitung mit dem Ziel der Entlastung sinnvoll.


 

Im gemeinsamen Beratungsgespräch, der eingehenden Anamneseerhebung und Diagnostik mit dem Kind (diese in enger Zusammenarbeit mit dem Kinder -und Jugendarzt, um körperliche Ursachen der Symptome auszuschließen)  können wir den Hintergrund der Symptomatik erörtern und besprechen, ob eine psychotherapeutische Behandlung – und wenn ja, welche – angebracht ist.




Kontakt:

Catharina Salamander 

Theatinerstr. 44

80333 München

089  82079949

info@psychotherapie-salamander.de