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Psychoanalyse | Psychotherapie

Die Psychoanalyse ist eine lebhaft beforschte Wissenschaft, die sich auf Sigmund Freuds Entdeckung des Unbewussten und dessen Einfluss in der Psyche des Menschen begründet. Die Psychoanalyse ist in ständigem Austausch mit den Sozial- und Geisteswissenschaften, der Medizin und Biologie und nimmt neue Erkenntnisse in ihre differenzierte theoretische Diskussion auf.

 

Psychoanalyse bedeutet auch und vor allem therapeutische Behandlung, in der das Seelenleben des leidenden Menschen im Mittelpunkt steht.  Ziel  der Therapie ist allgemein, das Leid zu lindern, ein Verständnis für die Symptomatik zu erreichen und dem Patienten wieder physisch-psychische Gesundheit, Selbstbewusstsein, Lebensfreude und Zugang zu seinen Ressourcen zu ermöglichen.

 

Es gibt im deutschen Gesundheitssystem drei erstattungsfähige Richtlinienverfahren in der Psychotherapie:

Psychoanalytische Psychotherapie

Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie

Verhaltenstherapie.

 

Auf der Grundlage meiner  Ausbildung und ständigen Fortbildung biete ich in meiner Praxis psychoanalytische und tiefenpsychologische Psychotherapie als Behandlungskonzept für Kinder und Jugendliche (bis zum 21. Lebensjahr) an.

 

Die seelische Situation des Kindes und Jugendlichen soll im Zusammenhang mit seiner Lebensgeschichte, seinen Lebensumständen seit frühester Kindheit an und in Beziehung zu den wichtigen Menschen in seinem Leben gesehen werden. Verhaltensmuster, die sich eingeprägt haben und aktuell hinderlich sind für sein Wohlbefinden und seinen Umgang mit auftauchenden Konflikten sollen reflektiert und verstanden werden, Veränderungen werden behutsam eingeleitet und begleitet.

 

Bei Kindern bis zum 11.-13. Lebensjahr findet die Behandlung als Spieltherapie statt. Die Kinder finden ein Spielzimmer mit ausgesuchtem Material vor. Wir gehen grundsätzlich davon aus, dass das Spiel als „Sprache des Kindes“ ihm selbst und der Therapeutin als Beobachtende und Mitspielende einen unmittelbaren Zugang zu psychischen Vorgängen erlaubt. Im „als-ob“- Spiel und im  können quälende, oft angstvoll verdrängte  Gefühle Raum finden und ein anderer Umgang mit Konflikten, Verunsicherung, Wut und Ängsten  erprobt werden.

 

Da wir Beziehungen als reziprok verstehen sind die Eltern aktiv in den Refelxions- und Veränderungsprozess durch regelmäßige Gespräche miteinbezogen, denn Ziel der Behandlung ist auch die gute Verständigung zwischen Eltern und Kinder.

 

Jugendlichen und jungen Erwachsenen bis zum 21. Lebensjahr bietet die Psychotherapie die Möglichkeit und den Raum, über sich, ihre Familie und ihre Lebenssituation nachzudenken. Es ist eine Zeit der Umgestaltung, Neuordnung mit Veränderungen des Körpers und Umbrüchen im Alltagsleben, mit intensiven Beziehungserfahrungen außerhalb der Familie. Widersprüchliche Wahrnehmungen verunsichern, „alte“ Lösungen passen nicht mehr. Viele Jugendliche fühlen sich alleingelassen, unverstanden, überfordert, unglücklich und sind ratlos und beunruhigt über sich selbst.

Im jungen Erwachsenenleben steht der Schritt ins selbständige Leben an. Trennung und Neubeginn sind nicht immer leicht zu bewältigen. Oft werden hier frühere Konflikte reaktiviert, belasten und erschweren eine gute Ablösung vom Elternhaus.

 

Mit einem anderen, außenstehenden Gegenüber kann über aktuelle Probleme, ungeliebte, machmal beschämende oder ängstigende Gefühle und deren Hintergrund nachgedacht werden. Die Behandlung findet im Gespräch statt. Separate Treffen zwischen Eltern und Therapeutin  finden in Absprache je nach Alter der Jugendlichen und Problemlage statt. Es kann phasenweise auch gemeinsame Gespräche mit den Eltern geben. Die Gespräche und deren Inhalt unterliegen der ärztlichen Schweigepflicht.

 

Für Kinder und Jugendlichenbehandlungen gilt:

Die analytische Psychotherapie findet mit 2 Sitzungen à 50 Minuten pro Woche statt und will außer dem Aufgeben der Symptomatik auch ein vertieftes Verständnis für unbewusste Prozesse und für die eigene Persönlichkeit erreichen. Eine individuelle Lösung für das Kind / die Jugendlichen wird unterstützt.

 

Die tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie findet mit 1-2 Sitzungen à 50 Minuten pro Woche statt und befasst sich fokussiert mit eher aktuellen Konflikten, die in ihrer Entstehung besser verstanden werden sollen. Selbstverständlich soll auch hier das Verständnis und Verschwinden der Symptome, die Verhinderung von seelischem Leid und individuelle Umgang mit Belastungen erreicht werden.

Diese Behandlungen können 1-2 Jahre dauern.

 

In einer Kurzzeittherapie mit 25 Sitzungen à 50 Minuten können passagere Entwicklungskrisen bei sonst stabiler Persönlichkeit begleitet werden oder akute Belastungssituationen unterstützend aufgefangen werden. Eine Kurzzeittherapie kann auch helfen, die eigene Motivation und die Notwendigkeit einer länger dauernden Therapie zu überprüfen.

 

Alle psychotherapeutischen Sitzungen sind selbstverständlich schweigepflichtig.




Kontakt:

Catharina Salamander 

Theatinerstr. 44

80333 München

089  82079949

info@psychotherapie-salamander.de